Matthias Langhoff

Regisseur, Bühnenbildner

Regisseur, Bühnenbildner

1941 in Zürich geboren. Lebt in Paris.


1961 Regieassistent am Berliner Ensemble, eigenständige Produktionen ab 1963.
1969-1978 Zusammenarbeit mit Manfred Karge an der Volksbühne in Ostberlin, ab 1978 gemeinsame Inszenierungen im Westen, vor allem in der Bundesrepublik Deutschland (u.a. 1980-1983 in Bochum), in Österreich und Frankreich.
1989-1991 Direktor des Théâtre de Vidy in Lausanne.
In der Spielzeit 1992/93 Kodirektor und Gesellschafter des Berliner Ensembles.
1993 Gastinszenierungen in Frankfurt/Main und Paris.

Von 1992 bis 1993 Mitglied der Akademie der Künste, Berlin (West), Sektion Darstellende Kunst.
Seit 1993 Mitglied der Akademie der Künste, Berlin, Sektion Darstellende Kunst.


Werkverzeichnis

Inszenierungen (Auswahl):

"Das kleine Mahagonny", Brecht, Berlin, 1963
"Sieben gegen Theben", Aischylos, Berlin, 1969
"Die Wildente", Ibsen, Berlin, 1973
"Die Schlacht", Müller, Berlin, 1975
"Fatzerfragmente", Brecht, 1978
"König Lear", Shakespeare, Rotterdam, 1979
"Woyzeck", Büchner, 1980
"Stichtag", Hürlimann, 1985
"Prawda", Brenton/Hares, Hamburg, 1986
"Fräulein Julie", Strindberg, 1988
"Ödipus, Tyrann", Müller, 1988
"Der Auftrag", Müller, 1989
"Der grüne Kakadu", Schnitzler, 1989
"Gier unter Ulmen", O'Neill, Rennes, 1992
"Simon Boccanegra", Verdi, Frankfurt/Main, 1993
"Drei Schwestern", Tschechow, Rennes, 1993/94
"Richard III.", Shakespeare, Avignon, 1995
"Totentanz", Strindberg, Paris, 1996
"Don Giovanni", Mozart, Genf, 1999
"Die Trachinierinnen", Ezra Pound nach Sophokles, Berlin, 1999
"Lenz, Leonce und Lena", an Büchner angelehnte Collage, Paris, 2002
"Filottete", Müller, Genova 2004
"Quartett", Müller, Paris 2006

Auszeichnungen und Preise

1994 Auszeichnung für Tschechows "Drei Schwestern" als bestes Theaterstück der Saison 1993/94 vom Verband der Theater- und Musikkritiker in Paris

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