Regisseur, Autor
1958 in Weimar geboren
Von 1982 bis 1987 studierte er Theaterwissenschaften an der Humboldt-Universität Berlin.
Ab 1987 arbeitete er als Schauspieldramaturg am Theater Greifswald, und von 1987 bis 1991 als Regieassistent, bzw. als Regie-Mitarbeiter bei den Inszenierungen Heiner Müllers am Deutschen Theater Berlin.
1992 wechselte er mit Heiner Müller an das Berliner Ensemble, wo er zunächst als Regie-Mitarbeiter an dessen Inszenierungen mitwirkte.
Ab 1994 eigene Inszenierungen am Berliner Ensemble.
Seit 1995 war er Mitglied der Leitung des Berliner Ensembles.
Nach Heiner Müllers Tod wurde er 1996 Stellvertretender Intendant und betreute als Spielleiter "Tristan und Isolde" bei den Bayreuther Festspielen sowie "Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui".
Von 1997 bis 1999 war er Künstlerischer Leiter des Berliner Ensembles.
Seit 1999 ist Stephan Suschke freischaffender Regisseur. Er arbeitete am Theatre National de la communauté, Brüssel, an der National School of Drama, New Delhi, am Victorian College of Arts Melbourne, am Castillo Theatre, New York, am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken und am Staatsschauspiel Dresden.
Außerdem arbeitete er als Hörspielregisseur für die CBC Toronto und war Regisseur und Autor des Dokumentarfilms "Ich bin mit meiner Angst allein – Der Dichter Martin Pohl". Als Autor und Herausgeber verfasste er zahlreiche Aufsätze und Artikel zu aktuellen Theaterproblemen. Er gab das Buch "Walter Schmidinger, Angst vor dem Glück" heraus, sowie "Müller macht Theater", ein Buch über die Inszenierungen Heiner Müllers im Verlag Theater der Zeit, Berlin.